Sanfte Reizstromtherapie zur Nervenstimulation für Zuhause
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TENS-Geräte: Reizstrom zur Beruhigung gereizter Nerven
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) steht für die geläufigere Bezeichnung Reizstromtherapie. Sie ist eine bewährte, nebenwirkungsfreie und sehr einfach anwendbare physikalische Behandlungsoption für Schmerzzustände verschiedenster Art.
Wir bieten Ihnen eine Vielzahl TENS-Geräte für jeden Einsatzzweck an, sei es für die Heimanwendung, Heil-, Physiotherapie- oder Orthopädiepraxis. Lesen Sie hier weitere grundlegende Informationen über das Wirkprinzip, wann ein TENS- Gerät an- oder davon abzuraten ist und worauf Sie beim TENS-Geräte-Kauf achten sollten. Nehmen Sie dazu gerne unser fundiert professionelles Beratungsangebot in Anspruch!
TENS-Geräte - Stromimpulse bremsen den Schmerz aus
Wie bei der EMS (elektrische Muskel Stimulation), werden vom TENS Gerät elektrische Impulse in die Nähe des Wirkungsziels geleitet. Auch hier kommen die gleichen auf der Haut befestigten Klebe-Elektroden zum Einsatz. Mit der TENS allerdings werden nicht Muskeln gezielt stimuliert, sondern sensible Nerven, um die Schmerzleitung in Richtung Gehirn zu hemmen.
Dazu liegen die Elektroden so nah wie möglich am neuralgischen Punkt oder auf dem Versorgungsgebiet des entsprechenden Nervs. Die TENS Geräte arbeiten in der Regel mit biphasischen Rechteckimpulsen, also Wechselstrom, in niedrigen (2 bis 10 Hertz) oder hohen (80 bis 120 Hertz) Frequenzbereichen, je nach Schmerzart und Ziel der Behandlung.
Die EMS dagegen bedient sich für Trainings- und Entspannungszwecke der Frequenzen zwischen 45 und 65 Hertz. Die Frequenz und jeweilige Intensitätsstufe sind einstellbar: der Impuls sollte nie schmerzhaft sein, sondern allenfalls kribbeln. Durch die Reizstromtherapie steigen sowohl die Schmerzschwelle, als auch die Ausschüttung bestimmter körpereigener Botenstoffe, der Endorphine, welche direkt die Schmerzrezeptoren blockieren.