Kontraindikationen / Gegenanzeigen

Wichtige Sicherheitshinweise zu unseren Medizinprodukten

Bei allen Medizinprodukten sind besondere Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Hinweise für die bei uns erhältlichen Technologien. Vor der Anwendung zu Hause sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt oder Therapeuten. Bei Fragen zu den Geräten und Kontraindikationen beraten wir Sie gerne.


Elektrotherapie: EMS / TENS

In seltenen Fällen können bei besonders empfindlichen Personen Rötungen unter den Elektroden auftreten. Diese verschwinden in der Regel nach wenigen Minuten. Sollte die Rötung bestehen bleiben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Bei einigen Patienten kann eine abendliche Anwendung eine Verzögerung des Einschlafens verursachen. In diesem Fall wird empfohlen, auf eine Behandlung am Abend zu verzichten.

Kontraindikationen:

  • Stimulation an der Halsvorderseite (Karotissinus)
  • Träger eines Herzschrittmachers oder implantierter Defibrillatoren
  • Patienten mit Tumoren (nur nach Rücksprache mit dem Onkologen)
  • Stimulation im Gehirnbereich
  • Schmerzen unbekannter Ursache
  • Offene Wunden und Hauterkrankungen
  • Akute Traumen oder frische Narben
  • Patienten mit Tuberkulose, juveniler Diabetes, akuten Virusinfektionen, Pilzinfektionen oder Dermatitis
  • Patienten mit Herzerkrankungen, schweren Arrhythmien oder Herzschrittmachern
  • Träger magnetisierbarer Prothesen
  • Akute Infektionen
  • Epilepsie (außer bei ausdrücklicher ärztlicher Verordnung)

Ultraschalltherapie

Bei sachgemäßer Anwendung wurden mit POWERSONIC keine Nebenwirkungen festgestellt. Dennoch gilt: Bei folgenden Erkrankungen und Zuständen ist die Anwendung nicht erlaubt:

  • Schwere Herzrhythmusstörungen oder Träger von Herzschrittmachern
  • Herzerkrankungen oder schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Epilepsie
  • Fortschreitende Phlebitis oder Thrombophlebitis
  • Fieberzustände
  • Angststörungen oder schwere psychische Erkrankungen
  • Tuberkulose
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Bösartige Tumoren oder Neubildungen
  • Lokale Infektionen
  • Metallimplantate (Anwendung nur nach ärztlicher Beratung)
  • Venenthrombosen
  • Schwere Osteoporose
  • Entzündliche Erkrankungen
  • Arteriopathien (sofern nicht ausdrücklich ärztlich verordnet)

Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie darf nicht angewendet werden bei:

  • Schwangeren
  • Kindern
  • Patienten mit Tuberkulose oder juvenil Diabetes
  • Akuten Virusinfektionen
  • Pilzinfektionen
  • Herzerkrankungen oder schweren Arrhythmien
  • Trägern von Herzschrittmachern
  • Patienten mit Tumoren
  • Trägern magnetisierbarer Prothesen
  • Akuten Infektionen
  • Epileptikern (außer bei ärztlicher Verschreibung)

Lasertherapie

Bei der Anwendung von Lasern sind folgende Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Laserstrahl niemals auf die Augen richten (Gefahr schwerer Augenschädigung)
  • Keine Anwendung im Bauchbereich während der Schwangerschaft
  • Keine Anwendung bei Krebserkrankungen ohne ausdrückliche ärztliche Zustimmung
  • Keine Bestrahlung von Hormondrüsen (z. B. Schilddrüse)
  • Keine Anwendung bei Herzschrittmachern, Implantaten oder Transplantaten ohne ärztliche Rücksprache
  • Keine Anwendung bei Epilepsie, Fieber oder während der Einnahme lichtempfindlicher Medikamente
  • Keine direkte Bestrahlung von Muttermalen, Tattoos oder Hautläsionen unbekannter Herkunft
  • Bei dunklem Teint oder stark gebräunter Haut nur mit besonderer Vorsicht anwenden

Pressotherapie

Kontraindikationen:
Nebenwirkungen können auftreten, wenn das Gerät in den folgenden Situationen oder bei Personen mit den nachstehenden Erkrankungen verwendet wird:

  • Personen mit implantierbaren medizinischen Vorrichtungen
  • Patienten mit Lungenödem, Herzinfarkt, intravenösen Karzinomen, Bluthochdruck oder hohem Fieber
  • Patienten mit Hauterkrankungen oder -schäden, wie Verbrennungen, Dermatitis, offenen oder eitrigen Wunden, bösartigen Tumoren u. a.
  • Personen, die sich im Behandlungsbereich kürzlich einem chirurgischen Eingriff unterzogen haben
  • Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen (z. B. Arterienverkalkung, Angina pectoris, zurückliegendem Herzinfarkt)
  • Personen mit Verdacht auf das Vorhandensein von Blutgerinnseln
  • Patienten mit schweren Missbildungen oder Träger von Prothesen oder anderen implantierten Materialien im Anwendungsbereich
  • Unmittelbar nach einer Intervention zur Behandlung von Krampfadern
  • Patienten, die sich vor Kurzem einem chirurgischen Eingriff unterzogen haben
  • Schwangere Frauen
  • Kinder

Es sind derzeit keine systematischen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der sachgemäßen Verwendung des Geräts bekannt.


Vagusnervstimulation (tVNS)

Nicht vorgesehen für:

  • Patienten nach zervikaler Vagotomie
  • Patienten mit diagnostizierter schwerer Bradykardie
  • Patienten mit dauerhaft implantierten metallischen oder elektronischen Geräten oder Schmuck in unmittelbarer Nähe des Ohr-Tragus, der vor der Anwendung nicht entfernt werden kann
  • Schwangere1

Weitere Kontraindikationen (außer bei ausdrücklicher ärztlicher Beurteilung und ggf. Überwachung):

  • Aktive implantierte Geräte (z. B. Cochlea-Implantat, zerebraler Shunt, invasive VNS, Herzschrittmacher2) oder metallische Implantate mit möglicher Interaktion mit dem Nervensystem
  • Bekannte schwere koronare Herzkrankheit oder Myokardinfarkt in den letzten 5 Jahren
  • Pädiatrische Patienten2

1Schwangere wurden nicht in klinischen Studien untersucht.
2Pädiatrische Patienten und Träger von Herzschrittmachern wurden in klinische Untersuchungen mit der Parasym-Technologie einbezogen; bisher wurden im klinischen Umfeld keine gerätebedingten Störungen beobachtet (Forschungskontext).

Vor der Anwendung:

  • Gebrauchsanweisung vollständig lesen; individuelle Fragen mit dem Arzt klären.
  • Nurosym nur gemäß Anleitung bzw. ärztlicher Anweisung verwenden.
  • Schmuck entfernen, der die Elektrodenplatzierung beeinträchtigen könnte.
  • Nicht anwenden bei verletzter, rissiger oder tauber Haut am Tragus.

Potenzielle Risiken und Nebenwirkungen:
Bei sachgemäßer Anwendung wird tVNS als niedriges Risiko eingestuft. Unerwünschte Effekte sind selten, meist mild und klingen in der Regel kurz nach der Anwendung ab. Häufigste lokale Reaktionen: Kribbeln, Druck-/Schmerzgefühl, Rötung, Juckreiz an der Elektrodenstelle bei Langzeitnutzung. Wenn Nebenwirkungen auftreten: Anwendung beenden und ärztlichen Rat einholen.

Nurosym verfügt über Sicherheitsmechanismen. Bei dauerhaft zu hoher Intensität (über den Komfortbereich hinaus) besteht ein Risiko lokaler Hautreizung bis hin zu Verbrennungen an der Stimulationsstelle. Weitere seltene Effekte, die in der Literatur beschrieben werden, sind u. a. Schwindel, Müdigkeit, Atemnot, Kopfschmerzen oder unregelmäßiger Herzrhythmus.


Sollten Sie fragen zu den Kontraindikationen haben, füllen Sie gerne das unten stehende Formular aus unter Angabe der in Frage stehenden Therapieform. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen. Bitte beachten Sie, dass wir keine medizinsche Beratung zu der Anwendung in Ihrem spezifischen Fall geben, sondern nur zu Angaben zu der korrekten Anwendung und den Gegenanzeigen machen können. Halten Sie vor der Anwendung Rücksprache mit Ihrem Arzt.